Samstag, 28. Juli 2012

Wochenmarkt auf Amerikanisch

Die Ankündigung lies großes Vermuten "Baltimore's Best Waterfront Market". Vermutlich der Einzige.
Die paar Zelte, die da aufgebaut waren...naja...buchen wir das mal unter Erfahrung ab.















Ich bin einfach danach ein bisschen am Wasser spazieren gegangen und hab die Sonne genossen. Dann kamen mir reichlich Verkleidete entgegen. Den Hintergrund dazu hab ich nicht mitbekommen aber man sah immer mal welche durch die Straßen ziehen.
Was man auch reichlich sah waren Engländer in Fußballtrikos. Heute spielte Tottenham gegen Liverpool, die anscheinend auf Werbetour sind.
Ich hab mich dann noch entschlossen zum Lexington-Market zu gehen. Ja die Betonung liegt auf gehen, wie unamerikanisch.
Das Publikum um dem Markt lies nichts gutes ahnen, Augen auf und durch!
Im Markt gabs Blues Life Musik und Futterstände sowie frische Sachen. Weil es ja schon stark in Richtung Mittag ging (ich glaube es war halb 12) habe ich dann einen Crab Cake an natürlich dem "besten Crab Cake"-Stand Baltimores gegessen.
Dazu sollte gesagt sein, dass alles immer und sowieso das Beste und Tollste der Stadt ist, jedenfalls nach Aussage der eigenen Werbung.
Dann noch schnell 3 Hard head fische gekauft, die es dann morgen Abend gibt.





Integration geht durch den Magen

Durch die vielen Reisen habe ich gelernt, dass die einfachste Art das "Eis zu brechen" durch gemeinsames Kochen erreicht wird.
Nachdem meinen beiden Mitbewohnern meine Sushi-Kochkünste aufgefallen sind, haben wir am Donnerstag zusammen einen Sushi-Abend gemacht.
Kris hatte noch einen Kollegen aus dem Krankenhaus eingeladen und so haben wir groß Sushi aufgetischt.
Natürlich, wie sollte es für Amerikaner anders sein, wurde auch Tempura gemacht (sprich die Sushirolle in Teig mariniert und dann fritiert). Ich muss gestehen das ich recht skeptisch war aber es hat schon lecker geschmeckt. Die Fotos lassen euch bestimmt das Wasser im Mund zusammen laufen.

Übrigens Björn&Julia sollten vor allem auf die Kleidung achten ;-)

Sonntag, 22. Juli 2012

Mein Baltimore gefunden

Nachdem es am Freitag und Samstag teilweise geregnet hatte, scheint heute wieder teilweise die Sonne. Der Regen tat aber gut, die Temperaturen gingen ein bisschen herunter, das Problem war nur, dass es zu warm für eine Regenjacke war!

Samstag Nachmittag hab ich einen Asia-Supermarkt besucht und das war ein tolles Erlebnis. Lebendige Riesenkröten, ein Eimer mit schleimigen lebenden Aalen, lebendige Crabs und Muscheln und diverses Tote.
Eingekauft hab ich dann aber doch was anderes. Unteranderem einen 2 kg Sack Sushireis.
Der wurde dann auch am Abend gleich ausprobiert und für gut befunden.


Der Sonntag stand im Zeichen einen neuen Stadtteil erkundigen. Ich wohne ja zur Zeit im Inner Harbor direkt an Little Italy und bin bisher immer nur nach süd-osten gegangen also zum Harborplace.
Heute dachte ich mir, der westliche Hafen soll auch sehr schön sein, gugste doch mal da.
Der Stadtteil nennt sich Fells Point und ist ab heute mein absoluter Favourite.
Kopfsteinpflaster kleine Backsteinhäuser, direkt am Wasser mit vielen kleinen Restaurants, Cafes, alternativen Läden, dazwischen viele Bäume und jeder hat draußen! Stühle stehen. Herrlich!
Kein Starbucks und trotzdem einen Kaffee aus ner richtigen Maschine. Ein Traum!
Da hab ich dann ein paar Stunden am Wasser gesessen den Joggern und Schiffen zugeschaut.
Meine neuen "Landungsbrücken" und Piraten gibt es auch...


Meinen neuen Dienstwagen hab ich auch schon ausgesucht, mal sehen was die Führungsetage dazu sagt. Man könnte ja argumentieren Deutsche Firma Deutscher Dienstwagen.

Freitag, 20. Juli 2012

Zu Besuch bei den Möllis

Am Donnerstag hatte ich geschäftlich in Virginia zu tun und hab die Zeit genutzt bei Familie Möllenbrink in Chester,VA vorbei zuschauen.
Dies Foto ist für dich Mölli ;-)

Es gab lecker T-Bone Steak und Spare Ribs, dazu kaltes Bier und kalter Schnaps.
Ein sehr schöner Ausflug.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Endlich ein Zimmer





Nach drei Wochen komplett aus dem Koffer leben bin ich froh wenigstens für die nächsten drei Wochen einen festen Platz zu haben.
Das erste Mal den Koffer komplett ausgeräumt und meine Andenken im Zimmer verteilt.
Ich wohne zur Zeit direkt im Zentrum von Baltimore in Fußnähe zum Hafen (der schöne Teil) und keine 5 min dann bin ich in Little Italy.
Die Wohnung gehört einem Pärchen, die zufälligerweise über ein paar Ecken mit Julia und jetzt auch mit Björn verwandt sind. Und die vermieten ein Zimmer.

Zur Feier des Tages bin ich gestern Nachmittag dann durch Little Italy gegangen und hab mich bei einem Restaurant draußen an einem Tisch gesetzt und einen Salat und Spaghetti mit Muscheln in Weißwein-Soße (kaum Knoblauch) gegessen. Dazu wurden zwei Gläser kalter Riesling serviert.
....Ein Traum...

Vielleicht war es einfach nicht so clever bei fast 40°C sich draußen hinzusetzen aber bei so geilem Wetter immer nur in dunklen klimatisierten Räumen ist auch nicht so dolle.

Zur Verdauung bin ich ein bisschen durch das Hafengebiet geschlendert und auf dem Rückweg noch in einem Bottle shop Wein und Bier gekauft.
Endlich lebe ich in einer Stadt mit viel Wasser direkt am Meer. Wo der Sommer ein Sommer ist, wo allerdings auch der Winter ein Winter ist, aber das dauert ja noch! Nachdem mir das Anna schon mit Hamburg im letzen halben Jahr extrem schmackhaft gemacht hat.
Ich würde sagen ein gelungender Start in meiner neuen Stadt.

Ein schöner Wochenendausflug...


North Carolina -> Philadelphia, Freitag Nachmittags 8 Stunden.
In Philadelphia wartete Mama im Hotel auf uns. Wie es sich für eine gute Reiseleitung gehört, war der nächste Tag bereits geplant.
Am Samstag ging es erstmal raus aus die Stadt in eines der größten Einkaufszentren der USA. Joar...sagen wir mal groß. Gekauft hab ich nur zwei bunte! Shirts bei H&M. Die Nordkoreanischen Kinder arbeiten also auch für H&M in den USA ;-)
Danach stand dann Kultur auf dem Programm. Ich erspare euch jetzt mein Halbwissen über die amerikanische Geschichte, aber Phily hat da einiges zu bieten und sogar eine ALTstadt. Die in der Tat sehr schön anzusehen ist.
Der Glocke der Demokratie haben wir auch noch Hallo gesagt.

Anschließend fuhren wir in Richtung Meer umgenau zu sein Vineland, wo wir dann die Samstag Nacht verbracht haben. Der Sonntag war für die Fahrt nach Baltimore vorgesehen...aber...nicht Highway. Wir sind an der Küste herunter gefahren, durch Ferienwohnungsorte und dann noch knapp 1.5 Std Fähre über die Delaware Bay.
Ein sehr schöner Wochenendausflug. Mama und Papa sind dann am Montag früh morgens nach Salt Lake City gefahren um ein paar Tage mit der Harley Davidson durch den Yellowstone National Park zu fahren.

Freitag, 13. Juli 2012

New York, New York





Am Samstag bin ich von Baltimore ach New York gefahren und habe westlich von New York City übernachtet. Am nächsten Tag musste ich einen Kunden vom John F. Kennedy Airport abholen und wir sind zusammen ein bisschen auf Sightseeing durch New York gegangen.
Erst sind wir mit dem Auto den Broadway hinunter gefahren und dann um den Ground Zero herum. An einem Sonntag ist es nicht wirklich voll um mit dem Auto herum zufahren. Und dann kommt der Hammer, wir haben einen kostenlosen! Parkplatz direkt am Hudson River ca. 6 min zu Fuß vom Ground Zero entfernt gefunden. Geil oder?
Die Parkhäuser die in unmittelbarer Entfernung waren kosteten 20$/h und mit unserm Auto hätten wir sowieso nicht hineingedurft.
Zuerst sind wir dann ein bisschen am Hudson River entlag geschlendert.
Haben die kühlende Brise Wind und natürlich den Blick auf die Freiheitsstatur genossen.
Von da aus sind wir dann Richtung Ground Zero geschlendert. Da bauen die schon nen dolles Ding hin...man man man...schwer vorzustellen sind die Bilder vom 09/11 wenn man dort, bei blauem Himmel und Sonne durch die Straße schlendert.
Ich habe in meinem Leben schon extrem viele Städte rund um den Globus gesehen und nur wenige haben eine beeindruckende Skyline. New York kann von sich behaupten in meinem Kreis der "I like your Skyline" aufgenommen zu sein.
Nachdem wir dann nördlich von New York am Montag gearbeitet haben, hatten wir die gesamte Ostküste Termine.
Um Morgen von North Carolina wieder nach Philli zu fahren (was ein kleiner Ritt von 8 Std Fahrzeit ist), wo ich dann mein Wochenende verbringen werde.
Am Ende dieser Woche stehen über 2000 Milen mehr auf dem Tacho, einige gute Shows, eine nicht so gute, viele neue Bekanntschaften, überwiegend sehr gutes Essen ( vor allem ist das Seafood hier ein Traum).
Ich probiere fleißig das lokale Bier, sowie mir Mölli,Adri und Markus das befohlen haben.
Dann hatte ich jetzt auch endlich ein paar Organisatorische Erfolge, ich habe endlich meine Social Security Card bekommen und mit der wars dann auch kein Problem ein Konto zu eröffnen. Es wird alles so langsam :-)


Sonntag, 8. Juli 2012

I love it.


Freitag noch schnell eine Demo gemacht und dann ab zum Flughafen nach Salt Lake City, natürlich noch mit dem gewissen Etwas an Kompost-duft. Die Annehmlichkeit von einem First Class upgrade kann  man ja schon bei der Gepäckaufgabe genießen und geht dann über die Lounge zu dem Annehmlichkeiten im Flieger über. 

So jetzt also Baltimore. 

Achso das meinen die also wenn sie sagen es sei "very humid". 40°C sind ja schon, sagen wir mal nett. Aber bei der Luftfeuchtigkeit ist es wie in Asien. Bähm, klebrig.
Naja ist ja kein Problem ab zum Mietwagen holen, es war nicht so einfach um 0 Uhr. 
Naja ist ja kein Problem ab zum Hotel, oh überbucht.
Naja ist ja kein Problem ab zum anderen Hotel.
2 Uhr ab ins Bett.
Am nächsten Tag bin ich dann wieder zum Mietwagenzentrum gefahren weil die beiden! Fernbedienungen des Wagens nicht funktionierten. Mit dem Ersatzwagen los gefahren, festgestellt der Tank ist nicht voll. Wieder zurück. In meiner überaus freundlichen Art gefragt, ob die mich verarschen wollen. Natürlich wollte das keiner und damit ich das auch merke durfte ich mir ein Auto aussuchen. :-) Nein, ich hab nicht das genommen was ich am liebsten wollte. Da wir die ganze Woche mit mehreren Personen unterwegs seien werden, wurde es ein Vernunftauto von GMC ;-)

Dann hab ich mir noch eine Wohnung in Baltimore angeschaut in Fußnähe zum Hafen. Danke an Björn&Julia für den Kontakt die Leute sind super nett und ich werde da morgen in einer Woche für drei Wochen unterkommen.

Und dann bin ich los gefahren die Küste hoch um nach New York zu fahren. Der Trip dauert ca. 4 Stunden. In New Jersey bin ich von der Interstate abgefahren und durchs Land gefahren. Das hat sich echt gelohnt sehr schöne Häuser und kleine Orte. Wirklich schön.
Dann hab ich in Parsipany übernachtet.






Ha, wie doof ich doch bin und wie UNAMERIKANISCH!
Nach der Autofahrt dachte ich mir ein bisschen Bewegung tut gut, gehst du die 0,5 milen zum Restaurant zu Fuß und dafür kannste schön ein kaltes Bier trinken.
Um es kurz zu machen: Hinweg durch Gärten und über Firmengelände und den Rückweg über den Highway. :-) Es leben Bürgersteige.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Es muss die Hitze sein...

Da ärgert man sich, dass man keinen Kühlschrank auf dem Zimmer hat und abends ein warmes Bier trinken muss und dann geht man doch glatt jeden Tag an der Eismaschine vorbei.
Ha!

Heute hats dann doch einfach mal klick gemacht. :-) Bin hier ja auch erst 6 Nächte!

Übrigens Hannes danke für den Tip einfach kaltes Leitungswasser laufen zulassen, aber da bin ich dann doch noch irgendwie zu grün und unamerikanisch für :D

Sightseeing Orem and Salt Lake City

Ein paar Sachen hab ich mir noch angeschaut. Zum einen war ich an der Utah University in Salt Lake. Diese liegt an bzw. auf einem Hügel am Rand der Stadt. Sie ist sehr großflächig angelegt und zwischen den Gebäuden befinden sich viele Grünflächen. An einem Samstag, wie sollte es auch anders sein, hält sich die Zahl an Studenten stark in Grenzen. Also hab ich die Ruhe genutzt und mich unter einen Baum in den Schatten gelegt.
















Danach war ich nochmal im Center Creek Shopping Center um mir einen Iced Coffee zu holen. Das letzte mal als ich da war war es auch warm aber nicht so heiß wie jetzt. Diesmal waren die riesigen Glasfronten geschlossen und nur "normale" Türen auf und der gesamte Komplex klimatisiert. Das war natürlich sehr angenehm aber wie pervers ist das denn bitte schön?

Am Sonntag bin ich dann ein bissle südlich von Orem gewesen in einem Nationalpark. Eigentich wollte ich zu Wasserfällen wandern, aber aus unerklärlichen Gründen (lag es daran, dass ich keine Karte hatte? Oder an der falschen Stelle gewandert bin?) waren da keine! Dafür bin ich vom Weg abgekommen und Felsen hoch geklettert. Die Aussicht war die Mühe wert. Beim Klettern musste ich an Sushi denken wie er in Norwegen, sobald wir angehalten haben, rausgesprungen ist und Felsen hochgeklettert ist. Sushi du hättest deine Freude gehabt :-)

Wie es ist einen Umbau einer Maschine im Schotter, in der Sonne bei über 35°C zu machen erzähl ich euch mal lieber nicht. (Das war die Info für die Leute, die behaupten ich würde hier nur Urlaub machen!)




Sonntag, 1. Juli 2012

Der Horror für jeden endless Sushi-Laden

Ich war zu besuch...
Wie beim letzten Besuch in Salt Lake City, musste ich einen Stop im "Simpley Sushi" machen...

Schade für alle die nach mir kamen, es war nix mehr da ;-)