Freitag, 14. Dezember 2012

Guestwriter: Florida - Urlaub im Urlaub

Jetzt darf ich auch einmal :)
Nach meinen ersten Tagen in den Vereinigten Staaten in Baltimore und Umgebung ging es am Mittwoch auf nach Florida. Mal wieder mit dem Flugzeug über die Wolken. Für mich nach wie vor ein Erlebnis für den Businessman Herrmann Alltag.
Zwischendurch gab es etwas Hektik: Der erste Flug hatte Verspätung, haben den Anschlussflug gerade so mit Sprint geschafft.

In Florida angekommen, waren wir um 23 Uhr endlich im Hotel und ganz schön erledigt.






Am nächsten Morgen ging es dann auf Tour.
Durfte den Alltag eines Vertrieblers hautnah miterleben.
Und wenn wir schon mal in Florida sind, regnet es natürlich in Strömen :)
Trotzdem war es schön warm. DIE Chance meinen Husten endlich loszuwerden.
Nachmittags klarte es auf und wir bekamen auch endlich ein paar Sonnenstrahlen ab.





 Am nächsten Tag gab es dann Sonne pur.
Haben in einem kleinen Städtchen diese kleine Strasse gefunden.
Da so schöne Eckchen eher selten zu finden sind, mussten wir einen Spaziergang einlegen. Einen Abstecher zum Meer haben wir dann noch dranghängt.
An die Palmen, die hier alle wie selbstverständlich rumstehen, muss ich mich noch gewöhnen :)







Nach dem vielen Laufen und dem Shoppen in einem Outletcenter, welches wie zufällig nur 200m vom Hotel entfernt war, war mein Schatz ganz schön müde. Da musste ein ausgedehntes Päuschen her.




 Heute sind wir von Fort Myers aus parallel zum Strand Richtung Süden gefahren.
Da haben wir gleich ein paar tolle Plätze entdeckt, die wir zu Fuss erkunden mussten. (Zu Fuss ist hier etwas ungewöhnliches, eigentlich fährt man hier immer mit dem Auto. Deswegen gibt es häufig keine schönen Strassen und Zugänge zum Strand, aber wir haben trotzdem welche gefunden.)





Die Kombination von Weihnachten und Palmen ist doch noch etwas befremdlich. Vor allem bei Temperaturen von 26 Grad Celsius. Aber die Leute hier gehen zum Teil sehr kreativ damit um. So entstehen Weihnachtssternpalmen :)









 Ups, da hab ich doch glatt vergessen unseren fahrbaren Untersatz vorzustellen.
Dass ist für diesen Trip unser mintgüner Fiat 500.
Ich glaube, er war froh, dass wir vom Spaziergang zurück gekommen sind. Der Große hinter ihm hat ihm bestimmt Angst gemacht.
Wir haben uns dann schnell wieder auf den Weg gemacht.
 


 
Als wir die Strasse durch die Everglades entlangfuhren, rief mein Chauffeur plötzlich, er habe ein Krokodil gesehen. Das war dummerweise mitten in einer Baustelle, wo wir nicht anhalten konnten. Nach der Baustelle sind wir dann ausgestiegen und zwischen Flüsschen und Strasse entlanggelaufen. Keine 50 Meter weiter lag dann dieser Koloss am Flussufer. Wham, was für ein Tier!
Zum Glück schien er satt und hat gerade ein Päuschen gemacht. Uns war aber klar, wenn er sich bewegt, dann laufen wir :)

Ein paar Kilometer weiter gab es von einem abgesicherten Steg aus gleich mehrere Alligatoren zu sehen. Das war dann zwar im Vergleich nicht ganz so spannend, aber trotzdem noch unglaublich beeindruckend.

Bisher eine wundervolle Tour voller neuer Erfahrungen für mich!
Danke an den wundervollen Mann, der mir dies an seiner Seite ermöglicht und der mir sogar einen Platz in seinem Blog einräumt!

Die Anna

Baltimore, DC & Annapolis mit Anna

 Die Anna sollte ja erstmal ein bisschen die nähere Umgebung kennen lernen. Also ging es zu einer spät Nachmittaglichen Bummeltour durch Fells Point und dann kurz zum Inner Harbor. Der allerdings in der nächsten Woche noch einmal in Ruhe erkundet werden muss.
Am nächste Tag sind wir dann nach Washington DC gefahren um uns unser zukünftiges Haus anzugugen. Leider war der Hausherr nicht da um eine kleine Besichtigungstour zu machen. Daher haben wir uns das ganze von aussen angeschaut. Und sind dann ein bisschen durch die Stadt gebummelt um zum Capitol zu kommen.



 Strahlender Sonnenschein, ein paar kleine Wölkchen und so knap 10°C. Von da an mussten wir uns aber beeilen zum Auto zurück zukommen, weil die Parkuhr dabei war abzulaufen. Ich sag nur Punktlandung :)








Kurz vor der Ankunft am Auto haben wir noch einen "Weihnachtsmarkt" gefunden. Der sehr schöne Art sachen hatte, leider war die Zeit ein bisschen knapp um ein bisschen zu shoppen.

Von DC sind wir dann nach Annapolis gefahren, die Hauptstadt sollte man schließlich auch mal gesehen haben. Und das kleine Fischerdörfchen ist auch sehr nett. Die kleinen Backsteinbauten, mit den Lichtern und ausnahmsweise mal nicht nur Einkaufsketten sondern auch kleine Einzelläden sind echt nett.
Ein toller Ausflug.


Aber noch lange nicht alles gesehen. Vielleicht finden wir noch Zeit ein paar Sachen zu sehen, zum Beispiel den einen Ravens Pulli in dem kleinen Laden ;)






Montag, 10. Dezember 2012

Einmal die Sushi-platte für 2 bitte...

Das kommt davon wenn zwei Sushi-Liebhaber an der Arbeit sind.
Im Endeffekt konnten drei Leute "all you can eat" essen plus für zwei noch ein Mittagessen am nächsten Tag.
Thunfisch, Lachs, Surimi, Gurke, Avokado, Frühlingszwiebel, japan. Omelett und Frischkäse sowie Sesam waren die Zutaten.



 
So sieht eine glückliche Anna aus.

Da is Sie!!!


 Das sind die ersten Schnappschüsse die ich vom Flughafen Washington presentieren kann.
Anna ist am Samstag sicher gelandet, im Gepäck hatte sie leider NICHT ihre Stimme aber die haben wir bis heute wieder halbwegs hinbekommen.















Montag, 3. Dezember 2012

Was ist das denn da weißes auf den Feldern?

Da bin ich mal wieder im Süden unterwegs. Besser gesagt in Georgia.
Einige Felder sind weiß, andere braun abgeerntet vertrocknet. Moment weiß??? Ein kleiner Blick auf das Thermometer im Auto verrät mir dass das T-shirt was ich trage angemessen ist, 23°C, Sonne, blauer Himmel.
Also doch kein Schnee...puhh Glück gehabt! Es sind wieder die Baumwollfelder, die mich sehr fazinieren.
Morgen gehts Richtung Atlanta und von da aus dann am Mittwoch nach Baltimore zurück.
Am Samstag kommt dann endlich die Anna nach Baltimore...

Donnerstag, 29. November 2012

Es weihnachtet sehr...

In den USA ist es traditionell so, dass nach Thanksgiving der Christbaum aufgestellt wird. Leider war ich das Wochenende ja nicht hier zu hause. So haben dann mein Mitbewohner und sein Freund das alleine erledigt.
Aber zum Glück haben sie meine Christbaumkugeln, die Anna mir geschenkt hat, gefunden und mit an den Baum gehängt.
Psssst es ist kein echter Baum, der hat sogar schon die Lichter "vorinstalliert".
Trotzdem sieht es sehr schön aus.

Von Samstag bis Dienstag war ich in Portland, Oregon an der Westküste. Unglaubliche 6,5 Std Flug braucht man dahin. Dafür hab ich dann dort Papa getroffen. 

Samstag, 24. November 2012

Thanksgiving and Security

Mein erstes Thanksgiving in den Staaten und dann gleich so rebellisch.
Ich hatte noch überlegt einen Truthahn zu machen, allerdings dachte ich, dass ein Truthahn für eine Person alleine ein bisschen overkill ist.
Also hatte ich mich dazu entschlossen mir etwas anderes feines zu "kochen".
Am meisten hätte ich ja Hunger auf eine Mantaplatte oder einen Döner gehabt, wobei das auch nicht schlecht war ;-)

Übrigens braucht ihr euch jetzt keine Sorgen mehr um mich machen. Wir haben seit vorgestern ein neues Alarmsystem. Ja ich fühle mich jetzt so unglaublich sicherer als vorher. Ist auch ein Schnäppchen kostet nur 36$/monat. Dafür gab es auch dieses wunderbare Schild für den Vorgarten, was sogar eine Solarbeleuchtung hat. Damit der Einbrecher sich vorher informieren kann, was ihn erwartet und er sich so ein bisschen mehr Zeit nimmt für die Herausforderung.

Freitag, 23. November 2012

Update Sao Paulo

Gut das jetzt erst der Bericht über die Mordrate in Sao Paulo auf tagesschau.de veröffentlich wurde.
Seit Oktober diesen Jahres gab es 300 Morde.
Da entfacht sich gerade ein "Konflikt" zwischen der Polizei und Drogenbanden.
Wobei man ja immer noch unterscheiden muss, wo man sich in Sao Paulo aufhält. Die Fläche insgesamt ist riesig und die Problembezirke kennt man hoffentlich.
Hier der Link zu dem Bericht:
http://tagesschau.de/ausland/brasilien328.html

Danke Hannes für die Nachricht ;-)

Our new room mate!

Nach dem einer der drei Kampffische (Betta) letztens gestorben ist, hab ich einen neuen Freund besorgt. Besser gesagt eine Freundin.
Ihr Name ist Aschenputtel.

Donnerstag, 15. November 2012

US-Führerschein und Canada

Nachdem ich Sonntag bei guten 20°C und Sonne in Baltimore gelandet bin. Ging es Montag sehr früh morgens wieder mit dem Flieger los. Diesmal in Richtung Westen, genau genommen Salt Lake City. Nach 4,5 Std Flug bin ich dann im Schnee gelandet.Wahnsinn....
Blauer Himmel, Sonne und Schnee...echt nett anzugugen.
Dienstag Morgen hatte ich meine US-Führerscheinprüfung. Auto und Motorrad zum zweiten mal in meinem Leben bestanden :-) Und das bei den Temperaturen...brrrr....
Nachmittags ging es dann mit dem Flieger nach Toronto, Canada. Wo ich gestern und heut auf einer Messe bin und heut Mittag allerdings wieder nach Baltimore fliege.
Wo es mittlerweile auch winterlich herbstlich sein dürfte.

Montag, 12. November 2012

Sao Paulo - das wars!

Der letzte Tag, Samstag.
Ich weiß jetzt warum man mache Orte am Wochenende meiden soll: Da wo es unter der Woche noch brechend voll war und ein wirrwarr an Menschen....nix! leer! Der einzige... mhm da wird einem schon unheimlich...
Als erstes bin ich mit der Metro zum Platz der Republik gefahren, da war ein Kunst/Handwerksmarkt, der sehr nett aber doch ein bisschen Touristisch war. Da um der Ecke hab ich dann in einem kleinen Restaurant ein leckeres Mittagssandwich gegessen.
Weiter ging es dann per Metro zum Japanischen Viertel, in dem ich ja unter der Woche schon war. Am Wochenende gibts da auch einen kleinen Markt und das Viertel ist brechend voll.
Zu Fuß bin ich dann zu der Cathedrale gegangen, dort haben Sie eine große Bühne aufgebaut aber es waren noch Soundschecks.
Nun ging es zurück zum Hotel um mich noch ein bisschen auszuruhen und dann zum Flughafen zu fahren. Vorher hab ich noch in meinem "Stammrestaurant" nebenan ein leckeres dickes fettes Steak gegessen.

Ich hatte mir den Airport-buss auf 7 bestellt. Als er dann um halb 8 noch nicht da war und ein Taxifahrer mich angesprochen hat, dass er für 50R$ mich fahren würde, kam ein bisschen Spannung in die Geschichte.
Dem Taxifahrer hab ich gesagt in 5 Minuten entscheid ich mich. Übrigens alles auf Portugisisch ;-)
Als ich mich entschieden hatte war der Taxifahrer allerdings weg. Also 50R$ in die Hand genommen und zum Taxistand gegangen und versucht klar zu machen, dass sie mich für das Geld zum Flughafen fahren sollen und ich nicht mehr hab.
Der erste meinte nein, dann hab ich gesagt, ok und bin umgedreht. Sein Kollege rief mir was hinterher und meinte ok.
Auf der Fahrt hat er dann versucht zu sagen, dass er dazu noch 30$ bekommt und ich hab so getan ob ich nicht verstehe was er will.
Am Flughafen angekommen hat er dann einen Kerl von ner Airline geholt, der stand da so rum uns sprach drei Worte Englisch. Dem hab ich dann versucht die Situation zu erklären, dass er mehr Geld haben will als abgemacht und das es alles ist was ich hab. Da war sein Englisch am Ende und er hat einen Sekurity geholt der sprach besseres Englisch. Das gleiche wie vorher...
Dann meinte der Typ ob ich nicht 5$ oder irgendwas hätte was ich ihm noch geben kann, damit er zufrieden ist. Ich hatte noch ein paar Münzen in der Tasche die hab ich dann drauf gelegt und hab gesagt, dass wäre alles was ich hab und das der Taxifahrer mich bescheissen will.
Der hat dann nach ein bisschen hin und her das Geld genommen und ist abgezogen.
HA! Das war meine Revanche für das bescheissen am Anfang.
Ich hatte nämlich noch einige US-$ und einige R$ in der Tasche....aber ich hab mir vorgenommen den richtig schön auflaufen zu lassen :-D
Schöne Genugtuung!
Dann gings ab in den Flieger und über Detroit wieder nach Baltimore wo ich am Sonntag nach ca. 15Std von meinem Mitbewohner abgeholt wurde.

Freitag, 9. November 2012

Sao Paulo Teil 2

Nachdem ich doch irgendwie ein bisschen platt von der Messe war, hab ich den Vormittag mit ein bisschen arbeiten und entspannen im Hotelzimmer verbracht.
Das Wetter war auch nicht so gut. Teilweise Nieselregen und grau, bei langer Hose und T-shirt-Temperaturen.
Gegen Mittag hab ich mich dann doch mal aufgerafft raus zugehen, vielleicht lag das an dem größer werdenden Hungergefühl ;-)
Ich hab mich dann wieder auf dem Weg zur Metrostation gemacht. Übrigens hab ich von den brasilianischen Kollegen ein fettes OH bekommen als ich gesagt habe, dass ich mir Sao Paulo per Metro und zu Fuß anschaue. Sie meinten, dass sie sich das nicht trauen würden und hier nur Auto fahren.
Auf jedenfall hab ich mich dann zu einem großen überdachten Markt aufgemacht. Das war super, viele Stände mit Fleisch, Fisch, Oliven, getrockneten Früchten und Essensstände. Da habe ich dann auch zwei Stunden an einem Tisch gesessen, ein paar Bier getrunken und einen traditionellen Sandwich gegessen. Das war sehr entspannt.
Danach bin ich dann ein bisschen durch zwei verschiedene Einkaufsstraßen spaziert. Die eine erinnert sehr an eine deutsche Fußgängerzone und die andere war ein gewirrwarr von Ständen usw. (übrigens haben meine Kollegen auch zu der Straße gesagt man sollte da besser nicht hingehen) aber wenn man sich an ein paar Spielregeln hält, denke ich, ist es kein Problem. War es ja auch nicht.
Dann bin ich weiter zu der Galeria de Rock gegangen. Ein Kaufhaus über 6 oder mehr Etagen nur mit Skateboard, betruckte T-shirts, CD's undTättos usw. Das Publikum zwischen Kidy-Punks, Hardcore, abgefuckte also total sympatisch.
Von da aus bin ich dann über den Platz der Republic wieder mit der Metro zum Hotel gefahren. Ein schöner Ausflug.
Übrigens müsst ihr euch keine Sorge um meine Sicherheit machen, auch wenn nicht so alles empfohlen wird, was ich mache, so denke ich ist es ein gutes Zeichen, wenn man von Brasilianern 3x nach dem Weg gefragt wird. Also ich falle auf jedenfall nicht touristisch auf :-)

Donnerstag, 8. November 2012

Messe Sao Paulo

Nachdem ich ja am Sonntag und Montag ein bisschen Zeit hatte, ist heute der letzte Messetag.
Die Messe ist schon sehr spezielle Öffnungszeiten 14-21 Uhr. Gestern waren wir bis 22.30 Uhr da. Das heißt allerdings auch, dass man dann so gegen 22 und 24 Uhr Abendessen geht. Alkoholische Kaltgetränke mögen die Brasilianer auch sehr gerne.

Am Dienstag nach der Show sind wir noch an einer Oldtimer / Tuningshow vorbei gefahren und haben uns die Autos angeschaut. Sehr viele VW's.
Ansonsten gibt es nicht so viel Neues zu berichten. Morgen und Samstag Morgen hab ich noch Zeit mir ein paar weitere Sachen in Sao Paulo anzuschauen und dann geht es wieder zurück nach Baltimore.




 Mein erster Caiphi hier in Brasilien. Was ich gelernt habe ist, dass in zwei Caiphis ca. die halbe Flasche Alkohol kommt...
Die brasilianische Art Blasen zu bekämpfen. Ein Kurzer reinen Alkohol drauf.

Montag, 5. November 2012

Sao Paulo

Also nach dem ich dann gestern Abend endlich richtig angekommen war, standen heute die nächsten Schritte auf dem Plan.
Ich bin erstmal zu Fuß zu dem Bahnhof hier in der Nähe (ca. 20min) gelaufen und dann von da aus nach  Liberdade gefahren. Das ist der Japanese Destrict.
Wusstet ihr, dass in Sao Paulo die größte Japanische Gemeinde ausserhalb Japans ist?
Übrigens auch die größte Libanesische ausserhalb des Libanons.
Dort bin ich ein bisschen Spazieren gewesen und hab Udon gegessen sowie einen tollen Espresso getrunken.
Danach bin ich zu der Catedral da Sé gelaufen und dort fängt das alte Centro an. Eine große verzweigte Fußgängerzone.
Am Ende nach vielem laufen bin ich dann wieder mit der Metro zum Hotel zurück gefahren. Das Wetter war super, nachdem es erst recht bewölkt war kam nachher die Sonne durch und es war richtig warm.
Ein toller Tag mit vielen Eindrücken.
Übrigens sprechen die meisten kein Englisch sondern nur portugisisch, was alles ein bisschen spannender macht.
Gleich holt mich ein Mitarbeiter von unserem Händler zum Essen ab, der leider auch noch portugisisch spricht. Das wird ein interessanter Abend :-)
Die nächsten drei Tage werde ich dann auf der Messe verbringen. Bin mal gespannt. Bisher hab ich die Öffnungszeiten 14-21 Uhr gesehen.
So hier noch ein paar Fotos vom heutigen Tag:
 Eine vielbefahrene Straße mit einer beeindruckenden Hochhaus-Skyline im Hintergrund.
 Ein göttlicher Espresso.
 Einganstor zum Japanischen Viertel.

Catedral da Sé
Der Platz vor der Catedral da Sé.

Erster Sao Paulo Eindruck

Ich bin ja am Sonntag um 8 Uhr Ortszeit in Sao Paulo gelandet. Ich glaube es ist der größte Flughafen Brasiliens oder sogar Südamerikas. Auf jedenfall Chaos.
Bis ich durch die Einreise war hat es 2 Stunden gedauert. Dann erstmal zum Hotel gefahren.
Zum Glück konnte ich schon auf mein Zimmer und erstmal ein bisschen chillen.
Nachmittags bin ich dann zu einem Einkaufszentrum gefahren. War irgendwie ziemlich Nobel und nur gestylte Brasilianer da.
Für 12$ hab ich mir dann noch ein Hemd bei C&A für die Messe gekauft. Gar nicht so einfach sich zuverständigen, sprechen viele kein Englisch. Darauf hatte ich mich irgendwie nicht vorbereitet so war der Ausflug recht anstrengend.
Normalerweise setz ich mich in ein Straßencafe beobachte die Leute und bin in dem neuen Land angekommen, das wollte aber irgendwie nicht so klappen.
Abends bin ich dann um die Ecke vom Hotel in ein kleines Restaurant/Bar gegangen und saß draussen, hab mir eine halbe Vorspeise und zwei große Bier gegönnt und hatte dann endlich das Gefühl vom ankommen.
Das ist nämlich das nächste Problem, ich glaube man geht hier nicht alleine was essen. Die Gerichte waren riesig für so 3-4 Personen zum teilen, da ist es schon schwierig was für einen alleine zu finden.
Leider hab ich ja meine richtige Digitalkamera nicht mit deswegen gibt es "nur" Handyfotos, ich hoffe sie reichen euch aus.
Übrigens man sieht hier reichlich VW's rumfahren. Unheimlich viele T2s, vor allem am Flughafen. 
 Aufm Weg vom Flughafen zum Hotel.
 Ja es Weihnachtet sehr.
 Auch in dem Shoppingcenter. Da konnten die Kinder mit ner Bahn fahren und es standen dann "Elfen?" und deren Männer rum und winkten den Kindern zu.
 Mein Bier abends im Restaurant.
Das Bier ist in einer 0,6l Flasche und steht in einem Kühler, das Glas erinnert sehr an ein Kölschglas.
Einer der vielen VW's. Für Brasilien baut VW ja extra Fahrzeuge zum Beispiel den GOL und importiert nicht das europäische Design.

Donnerstag, 1. November 2012

Koffer packen

So ich werde dann wohl mal wieder Koffer packen. Am Samstag Nachmittag geht mein Flieger in Richtung Brazil. Genauer gesagt Sao Paulo.
Ich bin gespannt. Auch für mich gibt es beim Reisen noch "Erste Male". Ich war weder in Brasilien noch in Südamerika zuvor.
Man kann gespannt sein, was das so ergibt aber ihr werdet es hier erfahren.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Bilder vom Tag danach

 Die Plastikverkleidung um den Mülcontainer herum wurde weggepustet. Naja die einzelnen Platten sind nur dazwischen geklemmt, also kein wirkliches Anzeichen für "Sturm".
 Der Weg zum Supermarkt. Die Bäume hier haben dem Wind getrotzt. Ein paar kleinere Äste, Laub und Nadeln sind herunter gekommen.

Die Geschäfte haben heute noch teilweise geschlossen oder machen verspätet auf. Die große Arundel Mill Mall gegenüber hat seit 12.00Uhr Mittag wieder auf.
Viele Leute haben dennoch heute frei. Ich denke, dass es sich hier in der Gegend ab morgen wieder normalisiert während die vom Hochwasser betroffenen Gebiete noch ein bisschen länger zu kämpfen haben werden.
Also die brauchen garantiert nen Shredder und ein paar Siebmaschinen zum aufräumen ;-)

Montag, 29. Oktober 2012

Es fängt an gemütlich zu werden...

Ihr habt ja bestimmt schon von Sandy gehört, diesem kleinen Mädchen, dass die USA ein bissle nervös macht und die Nachrichten bestimmt?!
Nach den bisherigen Planungen wird sie so ca. in der Höhe New Jersey, Delaware auf Land treffen, dass bedeutet leider auch, dass ich mich sauber mit meiner Wohnung in ihren Weg gestellt hab.
Seit gestern Nacht (Sonntag auf Montag) ist es am regnen und der Wind wird zunehmend stärker.
Von Montag abend 18.00 Uhr bis 6 Uhr Dienstag morgen ist es untersagt mit dem Auto zufahren.

Update:
Es weht und regnet aber wir haben noch Strom im Gegensatz zu 3 Mio anderen.
Unsere Wohnung liegt auf einem kleinen Hügel, daher haben wir auch keine Probleme mit dem Wasser. Ausser zwei kleine Schwachstellen an einer Ecke und einem Lichtschalter wo kurzfristig Wasser herein lief. Aber das waren Qualitätsmängel ;-)
Also braucht euch keine Sorgen zu machen.

Update Dienstag Morgen:
Alles ruhig, ein bisschen Regen, kaum Wind.
Strom ist noch vorhanden und keine Schäden. Gleich mal raus gehen und nach meinem Truck gugen und schauen ob der Supermarkt auf hat.
Das Fahrverbot gilt nicht mehr. Aber in ganz Maryland darf nur noch 45 Milen/h auf den Highways und Interstates gefahren werden. Juhuuu...72km/h... kann man ja gleich zu Fuß gehen :)

Die letzten Tage mit dem Sushi

Am Samstag ist Sushi ja wieder Richtung Heimat geflogen, bis dahin haben wir noch ein bisschen sightseeing gemacht.
Am Freitag Nachmittag waren wir in Annapolis, das ist die Hauptstadt von Maryland und liegt direkt am Wasser an der Bay. Sie beherbergt die Navy und ist ziemlich von Meeresarmen zerklüftet. Mit ca. 36.000 Einwohner recht überschaubar. Die meisten Einwohner sind auch eher aus den höheren Einkommensschichten, was man an den vielen netten Häusschen direkt am Wasser mit eigenen Bootsanleger sehen kann.
Die Stadt an sich hat einen kleinen Hafen und viele kleine Steinhäuschen, auch viele Straßen sind aus Kopfsteinpflaster.
Es schien sogar die Sonne und war gute 20°C warm.
Bizarr dann die Vorbereitungen für Sandy zusehen. Auf einem Truck wurden die ersten Sandsäcke gefüllt.









 In der Annapolis Mall












Sushi's letzte Mahlzeit bevor es zum Flughafen ging.
Und schon ist eine Woche hier rum.
Trotz der vielen Stunden im Auto, haben wir noch jede Menge gesehen.